Titicaca-See

Isla del SolVon Cusco aus nahmen wir einen „Touristenbus“ nach Puno, einer Stadt auf der peruanischen Seite des Titicaca-Sees. Bei diesem Touristenbus handelt es sich um eine eintägige Bus-Tour, die in Cusco startet und in Puno endet. Auf dem Weg wird bei mehr oder weniger beeindruckenden Sehenswürdigkeiten angehalten, und man bekommt sogar noch Erklärungen von einem Reiseführer.

Den ersten Stopp machten wir in Andahuaylillas, um dort die kleine Kirche San Pedro zu besichtigen, die als die „Sixtinische Kapelle Südamerikas“ beworben wird. Von außen sieht diese absolut unspektakulär aus, erst im Inneren erkennt man tolle Wandmalereien und eine seltsame Kombination aus christlichen und Inka-Symbolen. (Fotografieren war leider strengstens verboten!)

Weiters hielten wir beim Tempelkomplex von Raqchi und besichtigten dort die Ruinen des Wiracocha-Tempels, der  vor seiner Zerstörung durch die Spanier vermutlich der größte aller Inka-Tempel war.

In Puno angekommen, suchten wir uns noch schnell eine Unterkunft für die Nacht, fuhren dann aber am nächsten Tag gleich weiter nach Bolivien. Wir hatten gehört und gelesen, dass der Titicaca-See hier noch nicht so touristisch überlaufen und auch sehenswerter sein soll.

Vom Küstenstädchen Copacabana nahmen wir gleich das nächste Boot auf die Isla del Sol. Am nächsten Tag erkundeten wir dann auf Inkawegen diese karge Insel, die in der Inka-Mythologie eine wichtige Rolle spielte. Unsere Wanderung führte uns an verschiedenen Ruinen und dem heiligen Stein vorbei, der angeblich wie ein Puma aussieht. (Dafür braucht man aber wohl SEHR viel Phantasie!)

Zurück in Copacabana beobachteten wir vor der Kathedrale die jeden Samstag stattfindenden Auto-Weihen, bei der die Karossen mit Blumen geschmückt und mit (warmem) Sekt begossen werden.

Danach ging es weiter mit dem Bus Richtung La Paz. Während dieser Etappe mussten wir (und der Bus) den See überqueren. Zum Glück durften wir dabei den Bus verlassen und ein Boot nehmen, während der Bus mit einer nicht sehr vertrauenserweckend wirkenden „Fähre“ übergesetzt wurde! Am anderen Seeufer angekommen wurden wir noch Zeugen eines internationalen Volksmusiker-Treffens (Des höchstgelegenen der Welt?), bevor wir die Weiterfahrt in die bolivianische Hauptstadt antraten.

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Eine Antwort zu Titicaca-See

  1. Michi & Dani schreibt:

    Europa hat euch jetzt bald wieder! die Drei schmidis freuen sich schon auf ein Wiedersehen…Dani, Sarah und Michi

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