Cusco und das heilige Tal

CuscoNach einer 22 stüdigen Busfahrt erreichten wir die ehemalige Hauptstadt des Inka-Reiches, Cusco. Der Name der Stadt kommt aus dem Quechua (Qusqo) und bedeutet „Nabel der Welt“. Die Stadt dient als Ausgangspunkt für die Besichtigung Machu Picchus, und ist heute zumindest der Nabel der peruanischen Tourismus-Industrie.

Cusco wurde 1533 von den Spaniern unter Pizarro eingenommen, geplündert und in Brand gesteckt, die Tempel und Paläste großteils abgerissen. Deren Steine wurden dann dazu benutzt, koloniale Kirchen auf die Tempel-Grundmauern zu bauen.

In der näheren Umgebung der Stadt gibt es einige Inka-Ruinen, und wir verbrachten einen Tag damit, diese – gemeinsam mit den Reiseschnipselern Caro und Patrick – abzuwandern. So besuchten wir Tambo Machay, wo die Inka rituelle Bäder nahmen, die kleine Bergfestung Puca Pucará, den Kultplatz Q’enko sowie Sacsayhuamán. Die Funktion dieser großen Anlage ist nicht ganz klar, entweder diente sie der Verteidigung oder als Heiligtum. Jedenfalls besteht sie aus drei terrassenartig übereinander gebauten Mauern im Zickzack. Die Mauern bestehen aus riesigen Steinen, die so exakt bearbeitet wurden, dass sie ohne Fugen genau zusammenpassen. Man weiß bis heute nicht, wie die Inka diese Steine, die zum Teil über 200 Tonnen wiegen, transportieren und bearbeiten konnten. Außerdem gibt es in Sacsayhuamán eine kreisrunde Arena mit fast 100 Metern Durchmesser, runde und eckige Türme, Tunnel sowie eine natürliche Felsformation, die man als Rutsche verwenden kann.

Einen Tagesausflug unternahmen wir auch nach Pisac, einer ehemaligen Inka-Stadt/-Bergfestung. Nachdem wir die steilen Stufen überwunden hatten, konnten wir einen herrlichen Ausblick über die weitläufige Ruinenanlage und die großteils noch heute landwirtschaftlich genutzten Inka-Terrassen genießen.

Auf unserem Weg nach Machu Picchu besuchten wir dann noch die kleine Stadt Ollantaytambo. Da die Gebäude und Gassen hier noch in ihrem ursprünglichen Zustand vorhanden sind, kann man quasi die Stadtplanung aus der Inka-Zeit bewundern. Außerdem gibt es auch hier eine mächtige Bergfestung, Terrassen sowie einen nicht fertiggestellten Tempel.

Advertisements

Über Bernhard

Likes: Traveling / Playing Guitar / Rock Music / Science / Tinkering with Electronics / Spicy Food ... Dislikes: Prejudice / Superstition / Pretentious blatherers ...
Dieser Beitrag wurde unter deutsch abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Cusco und das heilige Tal

  1. prisca schreibt:

    test

  2. prisca schreibt:

    hallo, mist compi aber auch!! na egal die schnipsler haben keinen verweis auf ihrer homepage gemacht. spitzen rutsche!!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s