Vilcabamba

LojaZurück auf dem ecuadorianischen Festland fuhren wir mit dem Bus nach Süden. Unser erster Stopp war die Stadt Loja, wo wir einen Tag damit verbrachten, durch die Innenstadt zu spazieren. Dann gings mit dem Bus weiter in das nahegelegene Dorf Vilcabamba.

Bekannt ist Vilcabamba vor allem deshalb, weil die Leute hier so alt werden, und das angeblich bei bester Gesundheit. Man nennt die Gegend auch das „Tal der Hundertjährigen“. Warum die Lebenserwartung hier so überdurchschnittlich hoch ist, wurde bisher noch nicht herausgefunden. Am abstinenten Lebeswandel der Bewohner kann es jedenfalls nicht liegen, zumal sie – so haben wir gehört – dem Alkohol nicht abgeneigt sein sollen. Außerdem ist das Rauchen von Stechapfel hier angeblich weit verbreitet.

VilcabambaDer Ort zieht viele Touristen an, vor allem aber (US-amerikanische) Esoteriker. Die anderen Gäste in unserem Hostal unterhielten sich ständig über Kristallheilungen, Wasserweihen und dergleichen, und bei einem Abendessen hielt ein Guru eine Vorlesung am Nebentisch. Alles sehr schräg!

Jedenfalls liegt Vilcabamba in einem sehr schönen Tal, das Wetter war auch gut, und so nutzten wir die Zeit für eine Wanderung durch das Rumi Wilco Nature Reserve.

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Über Bernhard

Likes: Traveling / Playing Guitar / Rock Music / Science / Tinkering with Electronics / Spicy Food ... Dislikes: Prejudice / Superstition / Pretentious blatherers ...
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