Kuala Lumpur

Old Market SquareIn Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur schlugen wir unser Quartier im quirligen Chinatown auf. Direkt vor unserem Hotel befand sich der Nightmarket, so dass es ab dem Nachmittag gar nicht so einfach war, „nach Hause“ zu finden, weil die Gasse total mit dicht bepackten Marktständen übersät und voller Menschen war.

Zwischen den häufigen und zum Teil recht heftigen (aber kurzen) Gewittern wanderten wir fleißig zwischen modernen Wolkenkratzern umher und besichtigten mehr oder weniger alte Tempel so ziemlich aller Weltreligionen. Auch den Merdeka-Square (Unabhängigkeitsplatz) fanden wir sehr sehenswert. (Die Zusammenstöße zwischen Polizei und Demonstranten hier fanden übrigens erst einige Tage nach unserem Besuch statt.)

Natürlich mussten wir auch dem neuen Wahrzeichen von Kuala Lumpur einen Besuch abstatten, den knapp 452m hohen Petronas Towers.

Petronas TowersAlles ist hier auf High-Tech getrimmt und komplett durchorganisiert. Schon bevor man sich an der Schlange vor dem Ticketschalter anstellt, muss man bekanntgeben, wieviele Tickets man kaufen möchte. Damit wird verhindert, dass sich jemand in die Schlange stellt und dann keine Tickets bekommt, weil das Kontingent erschöpft ist.
Alle 15 Minuten erhält eine Besuchergruppe für 45 Minuten Zutritt. Beim Kauf der Tickets muss man sich für ein fixes Zeitfenster (am selben Tag) entscheiden. Deshalb wird man, während man in der Schlange wartet, über Monitor darüber informiert, welche Zeitfenster schon ausgebucht und welche noch verfügbar sind.

Zum gegebenen Zeitpunkt mussten wir einchecken, es folgte eine Überprüfung mit Metalldetektor wie am Flughafen, und wir erhielten unsere farbcodierten Besucherplaketten. Danach wurde ein Video mit Sicherheitsrichtlinien (u.a. absolutes Kaugummiverbot!) auf eine dünne laminare Nebelwand projiziert. Alles sehr spacig!

Mit dem Aufzug – der innen auf 360°-Videowalls virtuell die Fahrt in die Höhe darstellt – ging es dann zuerst zur Skybridge, der Verbindungsbrücke zwischen den beiden Türmen in 172 Meter Höhe. Später folgte die Fahrt zur Aussichtsplattform im 88. Stockwerk. Dort gab es interaktive Infotafeln über das Bauwerk, Fernrohre, Modelle der Türme usw. zu bestaunen – und natürlich die phantastische Aussicht aus 370 Metern Höhe!

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2 Antworten zu Kuala Lumpur

  1. michi&Dani schreibt:

    Warum bin

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