Carmelo und die Suche nach den uruguayischen Ansichtskarten

geschlossene Tourist Info

geschlossene Tourist Info

Nachdem es uns noch nicht gelungen ist, Ansichtskarten aus Uruguay zu besorgen (weder in Montevideo noch in Punta del Diablo sind uns welche untergekommen), halten wir unsere Augen nun intensiver danach offen! Zum Glück sieht Kerstin während ihrer morgendlichen Laufrunde, dass die Tourist-Info am Strand Karten in der Auslage liegen hat. Unser erster Weg führt uns also am Vormittag zur Touristeninformation bei der Mündung des Arroyo de las Vacas in den Rio Uruguay. Leider ist diese nicht geöffnet und es sind auch keine Öffnungszeiten angegeben.
Wir wandern zurück ins Stadtzentrum und besichtigen dieses. Ansichtskarten stechen uns dabei nirgends ins Auge. Wir beschließen unser Glück im Supermarkt zu versuchen – aber leider hält dieser mittlerweile Siesta. (Bis wann?)
Wir fragen beim Kiosk an der Plaza nach Ansichtskarten, wo man uns ein paar Blocks weiter zum Fotografen schickt, der aber natürlich ebenfalls gerade Siesta macht. Zurück an der Plaza finden wir ein offenes Lokal und trinken dort keinen Kaffee (gibts nicht) zu Kuchen und Milchreis.
Mittlerweile ist es halb drei, die ersten Geschäfte öffnen wieder. Der Supermarkt leider nicht. Also wandern wir zur Casa de la Cultura, wo es ein weiteres Tourist-Info-Büro gibt. Das hat zwar geöffnet, aber leider keine Ansichtskarten. Wir bekommen einen Stadtplan und verschiedene Tipps, u.a. dass es Karten bei der Post gibt. Also auf zum Postamt. Dieses hat wohl offen, ist aber von allen Menschen verlassen.
Zurück zum Supermarkt, der hat noch immer zu, also weiter zum historischen Zentrum. Nachdem wir dieses besichtigt haben probieren wir es nochmal bei der Post. Leider gibt es keine Ansichtskarten, aber man schickt uns zum Fotografen. Der ist zum Glück nicht weit weg, hat mittlerweile auch wieder geöffnet, aber auch keine Karten. Dafür erhalten wir den Tipp, es beim Kiosk an der Plaza zu probieren. Also wieder zurück zum Start!
An der Plaza hat mittlerweile ein weiterer Kiosk geöffnet. Der will uns zum Fotografen schicken und meint, wir sollen es auch beim Supermarkt probieren. Der hat noch immer geschlossen. Wir wandern noch ein paar Blocks, fragen in verschiedenen Geschäften (Spielzeug, Schreibwaren, …), die uns alle zum Fotografen schicken.
Beim Rückweg hat tatsächlich der Supermarkt offen. Es geht auf fünf zu. Karten gibts keine, also kaufen wir eine Flasche Wein und geben die Kartensuche auf. Sorry Gerti, wir habens probiert…
Ansichtskarten

Ansichtskarten


P.S.: Vor dem Öffnen der Weinflasche waren wir dann doch noch einmal bei der Tourist-Info mit den Ansichtskarten in der Auslage. Die war aber weiterhin geschlossen. Also haben wir zumindest ein Foto von den Karten geschossen.

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Punta del Diablo

Nach viereinhalbstündiger Busfahrt kommen wir am Nachmittag in Punta del Diablo an. Dieses kleine Fischerdorf liegt ganz im Osten Uruguays nahe der brasilianischen Grenze. In der Hochsaison tummeln sich hier angeblich über 30000 Touristen, das Dorf ist vor allem bei Surfern, Backpackern und ‘Aussteigern’ beliebt. Davon merken wir aber gar nichts. Es ist neblig, der Ort wirkt wie ausgestorben, viele Hotels, Restaurants und Bars haben geschlossen. Überall sind ‘zu vermieten’ und ‘zu verkaufen’ Schilder zu sehen. Abends finden wir gerade rechtzeitig ein offenes Restaurant bevor ein Gewitter aufzieht.
Am nächsten Tag ist das Wetter besser und wir wandern in den Nationalpark Santa Teresa. Dort ist es ruhig und idyllisch – bis plötzlich eine Kolonne von ca. 250 Offroad-Fahrzeugen (Jeeps, Buggys, Quads, Motorräder, …) an uns vorbeirauscht. Wir flüchten uns ins Unterholz und folgen einem schmalen, zugewachsenen Pfad zu einem Aussichtsturm.
Danach gehts weiter zu einer Lagune, wo man viele Vögel beobachten kann. Ein kleinerer Greifvogel verwechselt Bernhards Haare offensichtlich mit leichter Beute und verpasst ihm einen Schlag auf den Hinterkopf… beide haben es aber unbeschadet überstanden.
Als nächstes besuchen wir einen kleinen Zoo und danach das Fortaleza Santa Teresa. Zurück nach Punta del Diablo wandern wir dann über den langen Sandstrand Playa Grande.

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Montevideo

Palacio Salvo

Palacio Salvo

Die Hauptstadt Uruguays steht gerade ganz im Zeichen der bevorstehenden Wahlen. Wir werden mit Flyern eingedeckt und geraten in unzählige Wahlversammlungen. Zunächst erkunden wir die Ciudad Vieja (Altstadt). Am Plaza Independencia besichtigen wir das Mausoleo Artigas unter der Reiterstatue des selbigen und bewundern den etwas eigenartig aussehenden Palacio de Salvo, der mit seinen 26 Stockwerken das höchste Gebäude Südamerikas war.
Wir schlendern durch die Fußgängerzone weiter bis zum Rio Plata und gehen weiter zum Hafen. Dort sperrt allerdings schon alles zu. Außerdem besichtigen wir das kleine, interessante Museo Los Andes 1972, das sich dem Überlebenskampf der Insassen des Flugzeugabsturzes in den Anden widmet und unterhalten uns mit dem deutsch-stämmigen Besitzer. Dann spazieren wir die Rambla am Flußufer entlang, wo sich jede Menge Sportler (Läufer, Walker, Inline-Skater, …) tummeln. Wir fragen uns allerdings, wie gesund das wohl auf Dauer sein mag, da die sechsspurige Straße daneben sehr stark befahren ist, und die alten Fahrzeuge hier jede Menge Abgase produzieren.

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Colonia del Scramento

Nach einer guten Stunde auf der Fähre kommen wir in Colonia del Sacramento auf der uruguayischen Seite des Rio de la Plata an. Wir beziehen unser Hotel und machen uns mit den Eigenheiten uruguayischer Bankomaten vertraut.
Danach erkunden wir das historische (und UNESCO-geschützte) Zentrum dieser Kleinstadt, auf die im Laufe der Geschichte immer wieder Spanier, Portugiesen und Engländer ihren Anspruch erhoben. Neben der Besichtigung des alten Stadttors, der Ruinen der Bastion, des Leuchtturms und der Calle de los Suspiros bewundern wir auch die alten Autos die hier auf den Straßen zu finden sind.
Nach der Großstadt Buenos Aires mit all ihrem Trubel wirkt hier alles sehr entspannt, die Luft ist deutlich besser, und so genießen wir einen gemütlichen Nachmittag mit Kaffee und “Halbmonden”.

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Buenos Aires

Zwei Tage nehmen wir uns Zeit, um einige der Highlights von Buenos Aires zu besuchen.
In der Früh gehts erst mal mit der Subte von Palermo ins Microcentro. Wir spazieren dort zum Plaza de Mayo und besichtigen die Casa Rosada, den Präsidentenpalast von dessen Balkon aus Evita Peron die Massen begeisterte. Dann gehts weiter durch das renovierte Hafenviertel Puerto Madero ins Naturschutzgebiet Reserva Ecológica Costanera Sur. Im Stadtteil San Telmo mit seinen Kopfsteinpflasterstraßen besichtigen wir den Kunstmarkt und setzen uns in ein Café. Nach der kurzen Erholungspause gehts weiter mit Sightseeing: Avenida de Mayo, Plaza de Congreso, Plaza de Republica und das berühmte Teatro Colon, das wir allerdings nur von außen betrachten.
Vor der Fahrt zurück nach Palermo will uns dann der Subte-Ticket-Verkäufer noch über’s Ohr hauen.

Am nächsten Tag besorgen wir uns Tickets für die “Buquebus”-Fähre über den Rio Plata nach Colonia de Sacramento, Uruguay. Danach wandern wir zum berühmten Friedhof im Stadteil Recoleta. Das Grab der Evita sehen wir zwar nicht, aber wir suchen auch nicht intensiv danach. Jedenfalls ist der Friedhof mit all seinen prunkvollen und teilweise riesigen Gruften beeindruckend.

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Wieder Südamerika

Buenos Aires - Torre Monumental

Buenos Aires – Torre Monumental

Wir sind gestern in Buenos Aires gelandet und haben jetzt drei Wochen Zeit, um einen weiteren Teil Südamerikas zu erkunden und dabei hoffentlich unsere Spanischkenntnisse aufzufrischen.
Beim Fußmarsch von der Station des Flughafenbuses im Zentrum zu unserer Unterkunft im Stadtteil Palermo konnten wir schon einen ersten Eindruck von der Stadt gewinnen. Viele große, alte Gebäude sowie Grünflächen prägen das Stadtbild. Leider waren wir noch zu erschöpft vom langen Flug um viele Fotos zu machen.
Mehr zu Buenos Aires gibts dann im nächsten Blogeintrag.

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Denver

Trotz plötzlichen Wintereinbruchs (Winter Storm ‘Cleon’) schaffen wir es gerade noch über den Vail-Pass. (Die andere Fahrtrichtung ist bereits wegen vieler hängen gebliebener Fahrzeuge gesperrt.)

Wir spazieren durch die Innenstadt von Denver, aber aufgrund der Temperatur von ca. 0 Grad (Fahrenheit! Das sind etwa 255 Kelvin oder -18° Celsius!) machen wir kaum Fotos, da uns dabei jedesmal fast die Finger abfrieren. Außerdem schneit es zeitweise so stark dass man eh kaum etwas erkennen könnte.

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